Höhere Fachschule für Sozialpädagogik

FAQs

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Maja Diem
Sekretariat
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Welche Voraussetzungen braucht es, um an der HFS zu studieren?
  • 3-jährige abgeschlossene Berufslehre (EFZ) oder
  • Fachmittelschule oder
  • Matura

und

  • 6 Monate Vorpraktikum
Und wenn ich kein EFZ habe?

Für Personen ab 22 Jahren besteht die Möglichkeit einer Äquivalenz.

Muss ich wirklich ein Vorpraktikum absolvieren? Wie lange? Wie viele %?

Es muss ein Vorpraktikum von mindestens 6 Monaten in einer von den höheren Fachschulen anerkannten Institution absolviert werden. Falls der Arbeitseinsatz weniger als 100 % beträgt, verlängert sich das Vorpraktikum entsprechend. Eine Ausnahme besteht für Personen, die bereits eine Ausbildung zur FABE (nicht FAGE) oder Kindererziehung absolviert haben. Sie können ohne Vorpraktikum an unserer Schule studieren.

In welchem Fall nicht?

Falls Sie eine Ausbildung als Fachfrau / Fachmann Betreuung (FaBe) absolviert haben, müssen Sie kein Vorpraktikum vorweisen.

Wo kann ich das Vorpraktikum absolvieren?

Die anerkannten Institutionen sind hier zu finden.

Auch die Stiftung Gott hilft bietet Praktikumsplätze an.

Wie viele % muss ich in der berufsintegrierten Ausbildung arbeiten?

Der Arbeitseinsatz beträgt 60 bis 75 %. Für Personen, die zu Hause ihre eigenen Kinder betreuen, kann eine Ausnahme von 50 % bewilligt werden.

Bis zu welchem Alter kann ich die HFS besuchen?

Es besteht keine Altersbegrenzung. An unserer Schule studieren auch Leute, die «nicht mehr so jung» sind und bereits etwas Lebenserfahrung gesammelt haben.

Wie läuft das Leben in der Wohngemeinschaft?

Die Studierenden sind normalerweise von Montag bis Freitag in der Wohngemeinschaft. Die Wochenenden sind meistens frei (Ausnahme: zwei gemeinsame Wochenende pro Quartal). Ein aktives Teilnehmen am gemeinsamen Leben in der Wohngemeinschaft wird erwartet.

Wie/wo kann ich einen Praxisausbildungsplatz finden?

Die anerkannten Institutionen sind hier zu finden.

 

Welche Module werden unterrichtet?

Eine Übersicht der Module finden Sie hier.

Wie ist die Ausbildung anerkannt?

Die Studiengänge der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik Zizers sind eidgenössisch anerkannt.

Wer das Studium erfolgreich abgeschlossen hat, erhält den Berufstitel:

Dipl. Sozialpädagogin HF
Dipl. Sozialpädagoge HF

Muss ich in der Vollzeitausbildung in der Wohngemeinschaft wohnen?

Es ist eine Besonderheit der HFS Zizers, dass alle Studierenden der Vollzeitausbildung miteinander in der begleiteten Wohngemeinschaft im Haus Steinbock in Igis leben. Dabei entwickeln die Studierenden ihre Selbst- und Sozialkompetenzen weiter. Besondere Gefässe in der Wohngemeinschaft sind unter anderem:

  • Gemeinsame Arbeit in Haushalt, Werkstatt und Garten
  • Klassengespräche
  • Zeiten der Besinnung
  • Gemeinsame Unternehmungen
Ich besuche keine Kirche. Kann ich trotzdem an der HFS studieren?

Es ist keine Mitgliedschaft in einer Kirche zwingend. Die Bereitschaft, sich mit christlichen Inhalten konstruktiv auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt.

Gibt es Möglichkeiten auf ein Stipendium?

Wir empfehlen den Studierenden, in ihrem Wohnsitzkanton ein Stipendiengesuch einzureichen.

Wie hoch sind die Studienkosten?
  • Anmeldegebühr (Aufnahmeprüfung) Fr. 120.00
  • Berufsintegrierte Ausbildung Schulgeld Fr. 1‘600.00
  • Nebenkosten Fr. 500.00

Die Kosten verstehen sich pro Studienjahr. Berufsintegriert Studierende müssen zusätzlich die Kosten für die MKS-Kurse (musisch-kreativ-sportlich) übernehmen.

  • Vollzeitausbildung Schulgeld Fr. 2‘100.00
  • Nebenkosten Fr. 500.00
  • Wohngemeinschaft Fr. 6’000.00

Die Kosten verstehen sich pro Studienjahr. Die Kosten für die Wohngemeinschaft werden im ersten und im dritten Studienjahr erhoben. In diesem Betrag ist das Mittagessen an den Schultagen enthalten.

Welcher Studienweg ist der richtige für mich - Vollzeit oder berufsintegriert?

Bei der Vollzeitausbildung besuchen die Studierenden im ersten und im dritten Studienjahr die Schule und wohnen in der Wohngemeinschaft. Im zweiten Studienjahr absolvieren sie das Ausbildungspraktikum.

Die berufsintegrierte Ausbildung ist vor allem für Personen mit einer Familie geeignet. Die Studierenden besuchen die Schule einen Tag pro Woche (zusätzlich ein bis zwei Blocktage pro Quartal und eine Kurswoche pro Jahr). Daneben absolvieren sie die praktische Ausbildung in einer anerkannten Institution.