Höhere Fachschule für Sozialpädagogik

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Team

Die Ausbildung wird von den Dozierenden und der Leitung der Wohngemeinschaft der Vollzeit-Studierenden gestaltet. Sie werden ergänzt durch einige externe Dozierende, die kleinere Teilpensen übernehmen oder die Ausbildungssupervision wahrnehmen.

Die Dozierenden arbeiten in der Schulentwicklung mit, verantworten und gestalten Ausbildungsmodule und übernehmen Kurs- sowie Praxisbegleitungen von Seiten der Schule.

Leitbild

Das Leitbild der HFS Zizers umfasst folgende 4 Leitlinien:

fachlich-wissenschaftlich

Die Ausbildung an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik stützt sich auf die aktuell verfügbare Theoriebildung in der Sozialpädagogik, deren Hintergrundtheorien und Wissen aus angrenzenden Wissenschaften. Mit ihrem Konzept «Biografische Lebensbewältigung/soziale Integration» legt sie die theoretischen Grundlagen für eine professionelle Sozialpädagogik.

praxisnah

Die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik Zizers ist eine duale Ausbildung, in der schulische und berufspraktische Ausbildungselemente optimal verbunden werden, was die Studierenden zu einer vertieften beruflichen Kompetenz führt. Dabei sind Schule und Ausbildungspraxis gleichwertige Partner. Die Pflege der Beziehung zu den Institutionen der Schulträgerin und zu den Praxisausbildnerinnen und Praxisausbildnern aller Partnerinstitutionen ist ein vorrangiges Anliegen.

christlich

Die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik Zizers bekennt sich zum christlichen Glauben als Grundlage ihres Auftrags. Sie weiss sich mit einer lebendigen Tradition in der Sozialpädagogik darin verbunden. Sie will die werte- und sinnstiftende Kraft des christlichen Glaubens mit beruflichem Fachwissen verbinden und Studierende dadurch zu einer ganzheitlichen und professionellen Berufskompetenz führen.

persönlich

Die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden in deren Selbst- und Sozialkompetenz ist der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik Zizers, gerade als kleine Schule, ein zentrales Anliegen. Die begleitete Wohngemeinschaft der Vollzeitstudierenden, die Lernberichte und Gespräche zur Selbst- und Sozialkompetenz, die Kursbegleitung, aber auch ganz grundsätzlich achtsame und wertschätzende Beziehungen zwischen Dozierenden und Studierenden sind Ausdruck dieser Ausrichtung.

Geschichte der HFS Zizers

Aus dem Bedürfnis heraus, ihren Heimen und weiteren interessierten sozialpädagogischen Institutionen fachlich ausgebildetes und christlich motiviertes Personal zur Verfügung stellen zu können, eröffnete die Stiftung Gott hilft in Zizers 1965 die Evangelische Heimerzieherschule.

Von Beginn weg wurde die Ausbildung in Zusammenarbeit mit den anderen entsprechenden Ausbildungen in der Schweiz weiterentwickelt zur Höheren Fachschule für Sozialpädagogik, die kantonal und interkantonal anerkannt ist. Während vielen Jahren wurde die Schule als Vollzeitausbildung mit integrierter Wohngemeinschaft der Studierenden geführt. Seit Herbst 2004 bietet sie auch einen berufsintegrierten Studiengang an.

Seit 2004 gehört die HFS Zizers in die Zuständigkeit des Staatssekretariats für Bildung Forschung und Innovation (SBFI). Die Studiengänge führen zu einem eidgenössisch anerkannten Diplom als «dipl. Sozialpädagogin HF» bzw. «dipl. Sozialpädagoge HF».

Unsere Meilensteine

1965Gründung der Schule in Igis durch Dr. Heinz Zindel. 2- jährige Vollzeitausbildung
1970Gründungsmitglied der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Heimerzieherschulen SAH
1975Bezug der Schulräume in Zizers
1976Einführung der 3-jährigen Vollzeitausbildung
1991Die Evangelische Heimerzieherschule wird «Höhere Fachschule für Sozialpädagogik»
1994Offizielle staatliche Anerkennung durch den Regierungsrat des Kantons Graubünden
2000Eidgenössische Diplomanerkennung durch die interkantonale Erziehungsdirektorenkonferenz EDK
2004Umsetzung des neuen Ausbildungskonzepts: Vollzeitstudium und berufsintegriertes Studium in einem gemischten Konzept in erweiterten und neu gestalteten Schulräumen
2011Eidgenössische Diplomanerkennung durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI

FAQs

Maja Diem
Sekretariat
081 307 38 07
eMail

Welche Voraussetzungen braucht es, um an der HFS zu studieren?
  • 3-jährige abgeschlossene Berufslehre (EFZ) oder
  • Fachmittelschule oder
  • Matura

und

  • 6 Monate Vorpraktikum
Und wenn ich kein EFZ habe?

Für Personen ab 22 Jahren besteht die Möglichkeit einer Äquivalenz.

Muss ich wirklich ein Vorpraktikum absolvieren? Wie lange? Wie viele %?

Es muss ein Vorpraktikum von mindestens 6 Monaten in einer von den höheren Fachschulen anerkannten Institution absolviert werden. Falls der Arbeitseinsatz weniger als 100 % beträgt, verlängert sich das Vorpraktikum entsprechend. Eine Ausnahme besteht für Personen, die bereits eine Ausbildung zur FABE (nicht FAGE) oder Kindererziehung absolviert haben. Sie können ohne Vorpraktikum an unserer Schule studieren.

In welchem Fall nicht?

Falls Sie eine Ausbildung als Fachfrau / Fachmann Betreuung (FaBe) absolviert haben, müssen Sie kein Vorpraktikum vorweisen.

Wo kann ich das Vorpraktikum absolvieren?

Die anerkannten Institutionen sind hier zu finden.

Auch die Stiftung Gott hilft bietet Praktikumsplätze an.

Wie viele % muss ich in der berufsintegrierten Ausbildung arbeiten?

Der Arbeitseinsatz beträgt 60 bis 75 %. Für Personen, die zu Hause ihre eigenen Kinder betreuen, kann eine Ausnahme von 50 % bewilligt werden.

Bis zu welchem Alter kann ich die HFS besuchen?

Es besteht keine Altersbegrenzung. An unserer Schule studieren auch Leute, die «nicht mehr so jung» sind und bereits etwas Lebenserfahrung gesammelt haben.

Wie läuft das Leben in der Wohngemeinschaft?

Die Studierenden sind normalerweise von Montag bis Freitag in der Wohngemeinschaft. Die Wochenenden sind meistens frei (Ausnahme: zwei gemeinsame Wochenende pro Quartal). Ein aktives Teilnehmen am gemeinsamen Leben in der Wohngemeinschaft wird erwartet.

Wie/wo kann ich einen Praxisausbildungsplatz finden?

Die anerkannten Institutionen sind hier zu finden.

 

Welche Module werden unterrichtet?

Eine Übersicht der Module finden Sie hier.

Wie ist die Ausbildung anerkannt?

Die Studiengänge der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik Zizers sind eidgenössisch anerkannt.

Wer das Studium erfolgreich abgeschlossen hat, erhält den Berufstitel:

Dipl. Sozialpädagogin HF
Dipl. Sozialpädagoge HF

Muss ich in der Vollzeitausbildung in der Wohngemeinschaft wohnen?

Es ist eine Besonderheit der HFS Zizers, dass alle Studierenden der Vollzeitausbildung miteinander in der begleiteten Wohngemeinschaft im Haus Steinbock in Igis leben. Dabei entwickeln die Studierenden ihre Selbst- und Sozialkompetenzen weiter. Besondere Gefässe in der Wohngemeinschaft sind unter anderem:

  • Gemeinsame Arbeit in Haushalt, Werkstatt und Garten
  • Klassengespräche
  • Zeiten der Besinnung
  • Gemeinsame Unternehmungen
Ich besuche keine Kirche. Kann ich trotzdem an der HFS studieren?

Es ist keine Mitgliedschaft in einer Kirche zwingend. Die Bereitschaft, sich mit christlichen Inhalten konstruktiv auseinanderzusetzen, wird vorausgesetzt.

Gibt es Möglichkeiten auf ein Stipendium?

Wir empfehlen den Studierenden, in ihrem Wohnsitzkanton ein Stipendiengesuch einzureichen.

Wie hoch sind die Studienkosten?
  • Anmeldegebühr (Aufnahmeprüfung) Fr. 120.00
  • Berufsintegrierte Ausbildung Schulgeld Fr. 1‘600.00
  • Nebenkosten Fr. 500.00

Die Kosten verstehen sich pro Studienjahr. Berufsintegriert Studierende müssen zusätzlich die Kosten für die MKS-Kurse (musisch-kreativ-sportlich) übernehmen.

  • Vollzeitausbildung Schulgeld Fr. 2‘100.00
  • Nebenkosten Fr. 500.00
  • Wohngemeinschaft Fr. 6’000.00

Die Kosten verstehen sich pro Studienjahr. Die Kosten für die Wohngemeinschaft werden im ersten und im dritten Studienjahr erhoben. In diesem Betrag ist das Mittagessen an den Schultagen enthalten.

Welcher Studienweg ist der richtige für mich - Vollzeit oder berufsintegriert?

Bei der Vollzeitausbildung besuchen die Studierenden im ersten und im dritten Studienjahr die Schule und wohnen in der Wohngemeinschaft. Im zweiten Studienjahr absolvieren sie das Ausbildungspraktikum.

Die berufsintegrierte Ausbildung ist vor allem für Personen mit einer Familie geeignet. Die Studierenden besuchen die Schule einen Tag pro Woche (zusätzlich ein bis zwei Blocktage pro Quartal und eine Kurswoche pro Jahr). Daneben absolvieren sie die praktische Ausbildung in einer anerkannten Institution.

Standort

HFS Zizers

Höhere Fachschule für Sozialpädagogik
Kantonsstrasse 8
7205 Zizers