Höhere Fachschule für Sozialpädagogik

Spiritualität in der Sozialen Arbeit

Wie Spiritualität in die professionelle Begleitung von Menschen integriert werden kann.

Datum
21. – 22. Oktober 2020, 9.00 - 17.00 Uhr
Veranstalter
HFS Zizers
Ort
HFS Zizers
Höhere Fachschule für Sozialpädagogik
Kantonsstrasse 8
7205 Zizers
Referent
Christian Eckert
MAS Spiritual Care (MASSc) Uni Basel, Dozent HFS Zizers
christian.eckert@hfs-zizers.ch

Kurskosten

Kosten bei Anmeldung bis am 30.06.2020: Fr. 440.-, bis am 30.09.2020: Fr. 500.-

HFS-Alumni erhalten 10% auf den Kurskosten!

Programm

Im Fachseminar wechseln sich Fachreferate, unterstützte Selbstreflexion und der Praxistransfer u.a. anhand von eigenen Fachbeispielen aus den Praxisfeldern der Teilnehmenden ab.

  1. Spiritualität – eine wirkungsvolle Dimension des Menschseins
    – Spiritualität als Schutz- und Risikofaktor für die Lebensbewältigung
    – Spiritualität in Medizin, Psychologie, Soziologie und den Religionswissenschaften
    – Relevanz von Spiritualität für die Soziale Arbeit
  2. Auseinandersetzung mit dem eigenen Bezug zu Spiritualität
    – Sprachkompetenz bezüglich persönlicher Spiritualität
    – Auswirkung auf eigene Haltung und berufliches Handeln
    – Spiritualität als persönliche Ressource für die Selbstsorge
  3. Spiritualitätssensible Soziale Arbeit
    – Professionsethische Rahmenbedingungen
    – Integration in Handlungskonzepte
    – Handlungsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen (und in versch. Berufsfeldern)

Ziele

Die Teilnehmenden erwerben in diesem Fachseminar grundlegende Kompetenzen im Umgang mit Spiritualität in ihrem Berufsfeld, insbesondere:

  • Relevanz der Dimension der Spiritualität für die Soziale Arbeit entdecken und verstehen
  • Bedeutung und Funktion von Religion und Spiritualität in der säkularisierten Gesellschaft kennen
  • für die Dimension der Spiritualität sensibilisiert sowie sprach- und dialogfähig bezüglich Spiritualität sein
  • den eigenen Bezug zu Spiritualität klären und sich den Auswirkungen auf die eigene Haltung und das berufliche Handeln bewusst werden
  • eigene Spiritualität wahrnehmen und reflektieren, allenfalls als persönliche Ressource im Sinne von Selbstsorge erschliessen und pflegen
  • Spiritualität als potentiellen Schutz- und Risikofaktor wahrnehmen und bewerten
  • Spiritualität von Klientinnen und Klienten und ihrer Lebenswelt wahrnehmen, zum Bezugspunkt machen und in professionellen Handlungskonzepte wie z.B. die kooperative sozialpädagogische Prozessgestaltung integrieren können
  • professionsethische Bedingungen (z.B. spirituelle Mündigkeit, Selbstbestimmungsrecht, Religionsfreiheit,) für die Integration von Spiritualität in die sozialpädagogische Arbeit kennen und berücksichtigen
  • die Integration von Spiritualität als gemeinsame Aufgabe des ganzen Helfer- und Klientensystems verstehen und Bedingungen auf institutioneller Ebene erkennen, damit die Dimension der Spiritualität in der sozialpädagogischen Arbeit einbezogen werden kann