Höhere Fachschule für Sozialpädagogik

Praxisausbildung

Qualifikation in der Praxisausbildung

Der Ausbildungsprozess in der praktischen Ausbildung wird regelmässig von den Beteiligten reflektiert und qualifiziert. Die Bewertungen in den qualifizierenden Ausbildungsgesprächen der praktischen Ausbildung sind promotionswirksam. Das heisst, sie sind Bedingung für die Erlangung des Diploms.

Der Studiengang an der HFS Zizers ist als duale Ausbildung konzipiert, in der schulische und praktische Ausbildungselemente in sinnvoller Verbindung den Erwerb von vertieften beruflichen Kompetenzen ermöglichen. Eine transparente Zusammenarbeit von Ausbildungsinstitution und Schule ist unabdingbar. Die Studierenden werden deshalb von diplomierten Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen mit praktischer Zusatzausbildung (PA) angeleitet. Daneben werden sie von einer Schulvertretung sowie externen Ausbildungssupervisoren begleitet.

In der praktischen Ausbildung lernen die Studierenden Modelle des beruflichen Seins und Handelns kennen. Sie konfrontieren ihr theoretisches Wissen mit der Praxisrealität einer bestimmten Institution und Klientel. Dabei lernen sie ihre eigenen Handlungs- und Deutungsmuster kennen und entwickeln und verfeinern ihre Berufsidentität.

Struktur

Berufsintegriert Studierende arbeiten während 60 bis 75% ihrer Studienzeit in einer sozialpädagogischen Institution und erhalten dort die berufspraktische Ausbildung.

Vollzeitstudierende absolvieren im 2. Ausbildungsjahr ein Jahrespraktikum oder zwei 6-monatige Ausbildungspraktika (100%-Anstellung) in verschiedenen Bereichen des sozialpädagogischen Berufsfelds. Das Vorpraktikum oder eines der Ausbildungspraktika soll nach Möglichkeit in einer Institution der Stiftung Gott hilft stattfinden.