Ausbildung an der HFS Zizers
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Methodisch-didaktische Schwerpunkte

Soziales Lernen

Mit dem Sozialen Lernen erwerben die Studierenden grundlegende Sozialkompetenzen wie Kommunikations-, Kooperations- und Konfliktfähigkeiten.
Diese sind Voraussetzung, um im Berufsleben als Sozialpädagogin/Sozialpädagoge in einem Team wirksam und effizient zu arbeiten. Die Arbeit in Gruppen kann auch den Lernerfolg erhöhen und das Lernen erleichtern.

Zu den Besonderheiten der HFS Zizers gehört, dass die Studierenden sich während der ganzen Ausbildung in konstanten Kursen bewegen und dies bei einer kleinen Klassengrösse. Der gemeinsame Unterricht von Vollzeit- und berufsintegrierten Studierenden bietet eine weitere Herausforderung für das Soziale Lernen. Die Wohngemeinschaft der Vollzeitstudierenden sowie die reflektierte Arbeit im Sozialpädagogenteam bei den berufsintegriert Studierenden sind ideale Lernfelder, um in der Auseinandersetzung mit den Mitstudierenden die Selbst- und Sozialkompetenzen zu trainieren.

Reflexives Lernen

Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen benötigen gut entwickelte Fähigkeiten, die eigene Person, ihre Wirkung auf andere sowie ihr berufliches Sein und Handeln zu reflektieren. So werden Handlungsmöglichkeiten erweitert, die Professionalität erhöht und die Berufsidentität gefestigt. Reflexives Lernen ist auch Voraussetzung, um selbstverantwortliches Lernen zu fördern und die Urteilsfähigkeit auszubilden.
Es ist die Grundlage lebenslangen Lernens und dient so dem erfolgreichen Bestehen auf dem Arbeitsmarkt.

Kompetenzorientiertes Lernen

Die Funktion des Kompetenzorientierten Lernens ist einerseits festzuhalten, welche Lernergebnisse, Fähigkeiten und Ressourcen bereits vorhanden sind und sich in der beruflichen Handlung erweisen, sowie andererseits die Aneignung und der Erwerb von kompetentem Handeln im spezifischen sozialpädagogischen Berufsfeld.
Die HFS Zizers hat die Kompetenzen in verschiedene Teilkompetenzen gegliedert, wozu die Fachkompetenz, die Methodenkompetenz sowie die Selbst- und Sozialkompetenz zählen. Sie begründen in ihrer Einheit die professionelle Handlungskompetenz und damit die Handlungsfähigkeit des Einzelnen.

Der Anwendungsbezug in den Lehr- und Lernprozessen an der HFS Zizers ist bedeutsam. Die duale Ausbildung der HFS Zizers ermöglicht eine praxisnahe sowie handlungsorientierte Berufsbildung. Damit wird deutlich gemacht, dass die Verbindung mit der sozialpädagogischen Berufspraxis hohe Priorität hat.
Der Unterricht wird auf die Kompetenzen des Rahmenlehrplans ausgerichtet. Diese werden in Kompetenzziele bzw. kompetenzorientierte Lernziele auf die Unterrichtsstufe angepasst und ermöglichen einen direkten Bezug zum Arbeitsfeld. Die Studierenden der berufsintegrierten Ausbildung können diese Lernziele direkt in ihrer Berufspraxis integrieren, reflektieren, überprüfen, anpassen und erweitern. Die Studierenden der Vollzeitausbildung vertiefen in den Ausbildungspraktika Modelle des beruflichen Seins und Handelns. Die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen in Ausbildung werden mit berufsrelevanter Theorie und der Praxisrealität einer bestimmten Institution und einer bestimmten Klientel konfrontiert, lernen dabei ihre eigenen Handlungs- und Deutungsmuster kennen und entwickeln ihre Berufsidentität. Der kompetenzorientierte Unterricht fördert eine authentische Lernumgebung. Dabei können Problem- und Fragestellungen aus der Praxis in der Regel aufgegriffen werden. Anhand von aktuellen Fallbeispielen der Studierenden kann Bezug genommen werden, um vorhandene Kompetenzen zu aktivieren.

Selbstverantwortliches Lernen

Selbstverantwortliches Lernen fördert berufliche Handlungskompetenzen. Ebenso werden durch Selbstverantwortliches Lernen Schlüsselkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeiten, strategisches Denken, Problemlösefähigkeiten und Selbstmanagement trainiert, die es braucht, um erfolgreich im Berufsleben bestehen zu können.
Aufgrund von fachlichen Entwicklungen, Wechseln des Berufsfeldes und der Tatsache, dass sich Informationen schnell verändern, ist das Selbstverantwortliche Lernen besonders wichtig.
Lernen bedeutet, sich aktiv mit der Materie auseinanderzusetzen, sie zu verarbeiten, an den persönlichen Erfahrungen anzuknüpfen und die Disziplin dazu aufzubringen. Lernen kann deshalb nur von den Studierenden selbst erfolgen.

Beim Selbstverantwortlichen Lernen können die Studierenden Lernziele und Lerninhalte im Rahmen der Kompetenzen der jeweiligen Module selbstverantwortlich bestimmen. Ebenso können die Studierenden Lernzeiten, Lernstrategien und Lernpartner wählen. Sie planen ihren Lernprozess, beschaffen sich die notwendigen Informationen, überprüfen die Lernfortschritte und ziehen daraus Schlussfolgerungen.

Lernen in authentischen Situationen

Wissen wird in der Schule angewendet, versagt aber häufig in komplexen, beruflichen Situationen. Mit Hilfe der Schaffung von authentischen Situationen im Modulunterricht kann eine Annäherung an die Situation im Berufsalltag stattfinden. So können Handlungskompetenzen trainiert und erweitert werden. Diese wiederum sind unabdingbar, um im Berufsleben bestehen zu können.

Idealerweise wird im Unterricht von aktuellen Beispielen aus der Praxis ausgegangen. In der Praxisausbildung und in den Modulen zur Theorie-Praxis-Integration kann das Lernen in authentischen Situationen besonders realitätsnah praktiziert werden.

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